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Forum - Analytics & Big Data - Big Data im Mittelstand
8 Antworten   Zum letzten Beitrag

Big Data im Mittelstand

Wie wahrscheinlich jedes andere Unternehmen beschäftigt uns das Thema Big Data. Als mittelständisches Unternehmen fragen wir uns aber immer wieder, welchen konkreten Nutzen Big Data Technologien gerade für kleinere Betriebe hat? Wer hat hier schon Erfahrungen gesammelt?
C. Schob

Das hängt davon ab, wo Big Data zum Einsatz kommt. Einen konkreten Nutzen generieren kann Big Data im Bereich Vertrieb und Marketing bei der Analyse von Kundenbewertungen oder Wettbewerbs- und Preisanalysen. Also beispielsweise das Käuferverhalten auswerten und darauf aufbauend kann man dann die passenden Produkte und Dienstleistungen anbieten. Im Bereich des Services können es Senordaten sein, die analysiert werden um eine vorausschauende Wartung zB von Anlagen und Maschinen möglich zu machen.
Uwe Böhm

Cross selling ist ein gutes Beispiel für den Big Data Mehrwert: Die Massenauswertung von bereits erhobenen Daten aus bereits existenten Verkäufen kann dazu genutzt werden, ein sehr genaues Cross selling z u betreiben und den Umsatz pro Auftrag zu erhöhen.
K.S.

Welche Big Data Software Lösungen kann man als kleiner Betrieb einsetzen?
Thomas Miller

Zur Frage von Thomas Miller: Alle großen Herstellter bieten Big Data Lösungen für Mittelständler an, sei es SAP, Oracle, Microsoft oder IBM. Interessant sind vielleicht auch kleinere Anbieter wie Qlik. Hadoop ist in Form von einfacher handhabbaren Appliances ebenfalls eine Möglichkeit. Aber noch interessanter für  kleinere Betriebe sind umfassende Mittelstandslöungen, bei denen Big Data einen kleinen Teil ausmacht.

Dennis

Wie viele Mitarbeiter braucht man für ein Big Data Projekt und wie sollen diese qualifiziert sein?

gast

Wie viele Mitarbeiter man für ein Big Data Projekt braucht hängt nach meinem Ermessen von der Größe des Projekts und der inhaltlichen Ausrichtung ab. Das lässt sich schwer allgemein sagen. Im Idealfall sind Big Data Experten wie Data Scientists und Datenbank-Fachleute dabei. EIn mittelständischer Betrieb wird das aber nicht stemmen können. Dort lassen sich aufgrund des spärlichen Fachpersonals nur vereinzelt Know-How Träger für solche Projekte abstellen. Daher rate ich solchen Betrieben, für die Durchführung von Big Data Projekten externe Dienstleister heranzuziehen, Das ist zwar etwas teuer, aber man hat dann für eine beschränkte Zeit Ressourcen und Experten im Haus, die man nutzen kann und die nach Projektabschluss nicht mehr den Etat belasten.

T.Hofmann 

Nutzbare Vorteile von Big Data entstehen beispielsweiseschon dann, wenn man Produkte über das Internet vermarktet und einen Webshop betreibt. Da die Verhaltensweisen der Käufer in einer Datenbank abgebildet werden, bergen sie hochrelevante Informationen: Welche Produkte etwa legt der Käufer in welcher Reihenfolge in den Warenkorb? Welche Waren werden zusammen gekauft? Und welche Hürden sind dafür verantwortlich, dass Einkäufe plötzlich abgebrochen werden. Analysiert man solche Dinge und zieht die richtigen Konsequenzen, bringt das konkret mehr Geld in die Tasche.
Schulze S.

Zur Frage der Mitarbeiter: Eigentlich braucht man für Big Data qualifizierte Datenwissenschaftler, die aber derzeit nur schwer zu bekommen sind. Insbesondere mittelständische Betriebe können oder wollen sich teueres Fachpersonal nicht leisten. Zudem ist natürlich auch in Software und Hardware zu investieren. Das ist aber kein Grund, nicht in Analytcs einzusteigen, weil immer mehr Analytics-Anwendungen cloud-basiert bereit stehen. Sie erfordern keine Vorabinvestitionen und bieten teilweiie grafische Oberflächen, die es auch weniger versierten Anwendern ermöglicht, Analyseprozeduren zu erstellen.

Andy

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