IBM sagt den Megatrend "Steampunk" voraus
Nach Ansicht der Experten von IBM wird sich dieses und nächstes Jahr "Steampunk" als Megatrend im Handel durchsetzen. Das hätte die Auswertung von einer halben Million Postings auf News-Boards, in Blogs und und im sozialen Netz ergeben.
Steampunk bezeichnet elektronische Geräte, die im Design der viktorianischen Zeit nachempfunden sind. Wir sprechen also von – beispielsweise – Smartphones, die aussehen, als seien sie auf der Nautilus von Jules Verne in Gebrauch. Modernismus sei out, Historismus in, so IBM.
Die Prognose stützt sich auf eine Sentiment-Analyse, bei der die Experten die Kommunikation im Internet auswerten. Dabei können Trends geografisch, chronologisch und kulturell nachvollzogen werden. So gefundene Modeerscheinungen sollen Chief Marketing Officers den Weg für die Produkt-Entwicklung und -platzierung weisen.
Von 2009 bis 2012 habe sich die Kommunikation rund um den Steampunk verelffacht. Seit 2010 vertreiben mehr als zwei Dutzend Fachgeschäfte in den USA entsprechende Produkte. In den kommenden zwei Jahren soll sich Steampunk dann zum Megatrend inklusive Massenproduktion auswachsen.
"Clevere Händler nutzen Social Analytics, um die 'Must-Haves' der Kunden zu eruieren, noch bevor der Trend auf dem Marktplatz dominant geworden ist", so Trevor Davis, Consumer Products Experte bei IBMs Global Business Services. "Händler, die einen Trend frühzeitig erkennen, können frühzeitig dafür planen."






