Blogparade zur E-Mail der Zukunft: Erste Beiträge im Netz

von Dietmar Müller am 23. April 2014
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Anfang des Monats hatte unser Social Business-Experte Stefan Pfeiffer zur Blogparade zum Thema "E-Mail der Zukunft" aufgerufen. Viele haben sich beteiligt und schreiben noch, einige Ergebnisse sind bereits im Netz zu lesen.
Foto: G. G. Lattek - Fotolia

Anfang des Monats hatte unser Social Business-Experte Stefan Pfeiffer zur Blogparade zum Thema "E-Mail der Zukunft" aufgerufen. Viele haben sich beteiligt und schreiben noch, einige Ergebnisse sind bereits im Netz zu lesen.

Dr. Ulrich Kampffmeyer von der Unternehmensberatung Project Consult hat sich als einer der ersten zu Wort gemeldet. Sein Befund: "Ja, E-Mail lebt, aber irgendwie führt E-Mail ein Zombie-Dasein." Seiner Meinung nach wird E-Mail eine ganze Reihe von Veränderungen durchlaufen, wobei Social Media nur eine der Einflussvariablen darstellt. Sein nicht ganz ernst gemeintes Fazit lautet: "Was wir brauchen ist E-Mail 42.0, kontrollierte Gedankenübertragung mit druck- und archivbarem Gedächtnisprotokoll."

Bert Oberholz geht auf Bert's two Cent unter dem Titel "How to reduce your email load" in englischer Sprache der Frage nach, was in Sachen E-Mail alles falsch läuft. In einer Reihe von teilweise sehr innovativen Vorschlägen zur Verbesserung der aktuellen Situation sticht vor allem der Rat hervor, auf E-Mails nicht per "Replay" (plus CC) zu antworten sondern in einem sozialen Kanal das direkte Gespräch zu suchen. Das bewahrt die Firma vor tonnenweise E-Mail-Spam und führe in der Regel zu weitaus besseren (Gesprächs-)Ergebnissen.

Uwe Hauck stellt in seinem Beitrag auf Living the Future konkrete Forderungen an die E-Mail der Zukunft: "Für die Zukunft erwarte ich, dass ein guter Mail Client mir die EMail vorsortiert, sie semantisch und zeitlich priorisiert und mit Zusatzinformationen aus Adressbuch, Fotoalben, Terminen und Dokumenten anreichert." Schön auch seine Überschrift, die auch als Fazit zitiert werden kann: "EMail ist doof, aber nicht tot."

Die Blogparade zum Thema "E-Mail der Zukunft" ist nach wie vor offen für Neuzugänge in Form von Beiträgen zum E-Mail-losen Büro über E-Mail-Auszeiten bis zu konkreten Wünschen an die E-Mail der Zukunft. Als Inspiration empfiehlt Pfeiffer "Im Rededuell: Social Business: Outside the Inbox: Ist E-Mail Lebenszeitverschwendung?"

Gerne kann auch auf Twitter und in anderen Kanälen den Hashtag #MailZukunft verwendet werden. Die Parade läuft noch bis zum 30. Juni 2014. Schreiben Sie uns hier oder im gleichen Beitrag auf DigitalNaiv bitte einen Kommentar mit einem Link zum Beitrag, so dass wir sie sammeln können. Mit der Teilnahme an der Blogparade stimmt jeder Autor der Nutzung seiner Blogbeiträge für ein PDF-Dokument zu, das wir dann zum Download bereitstellen.

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